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Bisherige Stipendienprogramme

Programm Wirtschaftswissenschaften (1984 bis 2014)

Von 1984 bis 2014  wurden insgesamt etwa 1.000 Stipendien vergeben, die meisten davon an Studierende in Masterstudiengängen. Zahlreiche Hochschulen – wie z. B. die beiden Universitäten und Wirtschaftshochschulen in Oslo und Bergen sowie die Universität Mannheim und die Humboldt-Universität in Berlin – beteiligten sich an dem Programm.



Programm Rechtswissenschaften (1995 bis 2014)

1995 richtete der E.ON Stipendienfonds das Programm für Jura – insbesondere Europarecht – ein. Studierende und Wissenschaftler sollten die Möglichkeit haben, mehr über das Rechtsystem und die Rechtskultur des anderen Landes sowie der EU zu erfahren.



Programm Politikwissenschaften (2003 bis 2014)

2003 fiel der Startschuss für das jüngste Programm des E.ON Stipendienfonds, das Stipendienprogramm für Politikwissenschaften. Es konzentrierte sich auf „European Studies“ und den Prozess der europäischen Integration.

Der fachliche Austausch ist für norwegische Studierende eine gefragte Zusatzqualifikation bei der späteren Jobsuche. Bisher stehen ehemalige Stipendiaten, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben, erst am Anfang ihrer beruflichen Karriere. Zahlreiche Alumni arbeiten aber bereits in Ministerien oder Botschaften, wurden politische Berater oder machten Karriere im Medienbereich. Wieder andere haben sich als private Unternehmer etabliert oder für eine akademische Laufbahn entschieden.



Programm Geschichtswissenschaften (1985-2000)


2003 hat das Programm für Politikwissenschaften das Programm für Geschichtswissenschaften abgelöst. Das Stipendienprogramm für Geschichtswissenschaften – in der scientific community kurz als Historikerprogramm bekannt – förderte Historiker von 1985 bis 2000. Es wurden rund 260 Stipendien an Hauptfachstudierende, Nachwuchswissenschaftler und Dozenten im Bereich Geschichte vergeben. Sie deckten ein breites Themenspektrum zwischen dem frühen Mittelalter und der Neuzeit ab: Die deutsche Hanse wurde ebenso erforscht wie Migration in Europa, die deutsch-norwegischen Wissenschafts-, Technik- und Kulturbeziehungen fanden ein ebenso breites Interesse wie Fragen der Nationalstaatsbildung, des Wohlfahrtsstaates, der Arbeiterbewegung und des europäischen Faschismus. Die deutsche Teilung und die deutsche Vereinigung waren vor und nach 1989 immer wieder Themen für norwegische Studierende, Nachwuchswissenschaftler und Forscher.

Mit Auslaufen des Historikerprogramms im Jahre 2000 wurde die Förderung der Geschichtswissenschaften nicht völlig eingestellt. Nach wie vor wurden wissenschaftliche Konferenzen unterstützt, sofern sie wirtschafts-, politik- oder ideengeschichtliche Themen behandeln, die für Deutschland und Norwegen wichtig sind.

So unterstützte der E.ON Stipendienfonds beispielsweise Sommerkurse und Konferenzen des Berliner Kollegs für die Vergleichende Geschichte Europas zu den Themen „Europa im Zeichen von Sicherheit und Risiko“ im Jahr 2007 und „Orientexpress mit Rückfahrschein – Islam und Orient in Europa im 19. und 20. Jahrhundert“ im Jahr 2009.


„Wir waren von der Herzlichkeit der norwegischen Kollegen und den intellektuell anspruchsvollen Diskussionen begeistert.“
Christian Meier, Professor em. für Alte Geschichte, langjähriger Vorsitzender des Verbandes deutscher Historiker und ehemaliges Mitglied der Auswahlkommission des Historikerprogramms


„Den eigenen Gedanken in einer Fremdsprache Gestalt zu geben, ist eine mentale Herausforderung. Man muss sehr genau formulieren, sich ein Stück aus der eigenen Kultur entfernen und die Perspektive des Anderen einnehmen.“
Jarle Simensen, Professor em. für Geschichte an der Universität Trondheim und von 1984 bis 1990 Vorsitzender der Auswahlkommission des Historikerprogramms